Uni Freiburg Philosophie

Uni Freiburg Philosophische Gesprächskreise

Es war erst Pythagoras der eine erste Ethik mit praktischen Lebensregeln entwarf. Er behauptete, die Seele sei unsterblich und würde immer wieder in einen anderen menschlichen, tierischen oder sogar pflanzlichen Körper neu geboren werden.

Uni Freiburg: Studium Generale  Vergangene Veranstaltungen Sommersemester 2014

Uni Freiburg Philosophie

Lesetext:

Mittwoch, der 28.5.2014: DIOGENES: Die Philosophie aus der Tonne.

Die Kyniker forderten die Aufhebung aller Schranken des Eigentums, der Stände, der Nationalitäten im kosmopolitischen Sinn. Diogenes ist in der Geschichte vor allem als Verächter eingegangen. Bekannt ist der berühmte Spruch: „Geh mir aus der Sonne“, sprach Diogenes aus der Tonne, als Alexander vor ihn hintrat. Bekannt wurden die Kyniker durch ihre spartanische Lebensweise, die auch als hellenische Lebensweise (agoge) bekannt geworden ist.

Mittwoch, der 25.6.2014: Die ersten Lebensregeln der Pythagoreer (487-420 v.Chr.)

Es war erst Pythagoras der eine erste Ethik mit praktischen Lebensregeln entwarf. Er behauptete, die Seele sei unsterblich und würde immer wieder in einen anderen menschlichen, tierischen oder sogar pflanzlichen Körper neu geboren werden.

„Es wird weiter überliefert, dass Pythagoras die Lehre dadurch bewies, indem er sich und andere an frühe Inkarnationen der eigenen Seele erinnerte. Mit diesem Glauben ist eine Ethik, sind – mitunter seltsame Vorschriften zur Lebensführung verbunden. Nicht zu Unrecht ist er von bedeutenden Forschern deshalb mit einem Schamanen verglichen worden. Weil die menschliche Seele in andere Lebewesen übergehen kann, müssen diesen gegenüber gewisse Normen beachtet werden. Das Töten und Essen von Arten jener Lebewesen, die eine menschliche Seele beherbergen können, ist Mord und Kannibalismus. Berühmt ist z.b. das Verbot, Bohnen zu essen.

Mittwoch der 30.7.2014 Schopenhauer: APHORISMEN ZUR LEBENSWEISHEIT

Auch Schopenhauer stellt sich die Frage: Wie sollen wir leben?

Er sagt: „Egal, ob jemand reich oder arm ist, intelligent oder dumm, es gibt eine Gemeinsamkeit, die wir alle nicht ändern können und das ist das Bewusstsein über den Tod.“ Wir können in unserem Leben die Rolle eines Fürsten, oder eine Bettlers spielen, eines geistig durchdachten Menschen, oder eines einfachen Bauern.

Die eine Hälfte der Wirklichkeit liegt in der Hand des Schicksals, die andere in uns selbst. Ich kann meine Leben von außen beeinflussen lassen, ich kann aber auch teilweise mein Leben selbst bestimmen.

Die höchsten Genüsse sind die geistigen, deswegen ist unser Glück abhängig von dem was wir sind, von unserer Individualität.

Die meisten aber denken, wir sind abhängig von unserem Schicksal, oder dem was wir sind.  Das Schicksal aber kann sich bessern, aber ein Dummkopf, bleibt ein Dummkopf.


Uni Freiburg Wintersemester 2013

PLATON: Das Gastmahl SOKRATES: Das sokratische Gespräch

EPIKUR: Die Lehre von der Glückseligkeit

ARISTOTELES: Jedes Ding hat sein Ziel

DIOGENES: Die Philosophie aus der Tonne

Statt eines geschäftigen Müßigganges könnte eine Philosophie-Veranstaltung in der vhs zu einer muße vollen Beschäftigung werden mit der Möglichkeit

  • Einen Gedanken in Ruhe zu formulieren, ihn zu Ende zu führen und auch einen zweiten und dritten anzufügen

 

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