Philosophische Akademie

Was ist eine philosophische Akademie?

Eine Akademie ist ein Aus- und Fortbildungsorgan mit einem nicht staatlich anerkannten Abschluss, jedoch gibt es Qualifikationsnachweise. Die Akademie kann öffentlich gefördert werden, oder von privaten Unternehmen unterstützt werden. Die älteste Akademie war, das von Ptolemaios II geschaffene Museum, in Alexandria.

Der Begriff Akademie ist ein rechtlich ungeschützter Begriff und stammt aus der Philosophen Schule Platons.

Es gab in der Antike (4. Jahrhundert v. Chr.) vier Philosophenschulen, (nach den jeweils 4 Gründern benannt). 1. Die platonische Akademie, (Platon) 2. Der aristotelische Peripatos, (Aristoteles), die Stoa (Zenon) und der Kepos (der Garten) des Epikur. Diese Denker setzten sich mit philosophischen Fragen auseinander. Sie wurden von den Reichen mit Spenden unterstützt und nahmen kein Lehrgeld. Im Gegenteil zu den Sophisten! Philosophie wurde gelehrt in Wandelhallen, oder an öffentlichen Plätzen.

Heute wird akademische Philosophie an den Universitäten unterrichtet mit dem Abschluss Bachelor, ehemals Magister Artium (M.A.). Während die Philosophie an der Uni rein theoretisch, wissenschaftlich und abstrakt  bleibt, wendet sich die Philosophische Akademie den Fragen des Lebens zu und der praktischen Philosophie, der Liebe zur Weisheit. Die Akademie ist unterrichtend und beratend tätig und gibt Lebenshilfe und Orientierung. Dieses leistet die Hochschule nicht. Ein Akademiker ist ein Hochschulabsolvent.


 Ein Interview mit Dr. Jörg Wurzer: Philosophie = Null

Dr. Jörg Wurzer, Studium der Philosophie in Bonn, Forschung und Promotion über virtuelle Realitäten, lebt und arbeitet als Buchautor und Wirtschaftsjournalist in Remscheid

0-kopie(Auszug aus Seite 215) Jörg Wurzer zu Peter Krueger im Streitgespräch: Du bestätigst mich mit deinen Ausführungen darin, dass Kunst ungleich Philosophie ist. Künstler haben eine andere Form des Wissens und eine andere Form der Sprache. Es geht mir darum, die Einsichten des Künstlers auch für andere nutzbar zu machen. Die Philosophen haben die Hochschule, um ihr Wissen zu vermitteln. Doch diese Institution hat versagt, weil die Sprache der Philosophie zu elitär ist. Aus diesem Grund bin ich als Philosoph Journalist. Ich befürworte diejenigen, die sagen: Philosophie muss in die Öffentlichkeit. Es gibt viele Formen des Wissens. Es gibt theoretisches Wissen aber auch implizites Wissen, wenn zum Beispiel der Handwerksmeister seinem Gesellen zeigt, wie er es gewohnt ist, ein bestimmtes Werkzeug zu verwenden. © 2003 Dr. Jörg Wurzer, Remscheid, Peter Krueger, Köln


 

 

 

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